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Vorwort zum Festival 'Tage für Musik der Welt'

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Musik, eine Kunst, die durch ausgewählte Klangquellen gebildet wird, ist auch eine Sprache.
Sie hat keine Worte, ist aber voll von Spracheigenheiten, oft in Lyrik oder Prosa. Hier werden die gesprochenen Sprachen durch Klänge ausgedrückt. Durch das aufmerksame Zuhören können wir Verbindungen herstellen.

Unsere Ohren ermöglichen uns einen Weg, die Welt zu verstehen: Von der eigenen sehr individuellen Körperäusserung bis zur ganzen Umwelt. Diese Hörfähigkeit ist effizient, organisch und sehr komplex. In der Regel schenken wir dieser besonderen Fähigkeit erst dann Aufmerksamkeit, wenn sie uns eines Tages zum Problem wird. Normalerweise stören wir uns nicht an den vielen existierenden Sprachen, bis wir eines Tages jemanden, der vor uns steht, nicht verstehen.

Ganz ähnlich verhält es sich mit der Musik.

Das Musikstück Identity (gespielt vom YOUNG STRING QUARTET), ist organisch zusammengesetzt. Es geht um die Menschheit. Es ist eine Reise durch musikalische Studien und die Erkundung von Kulturidentitäten. Sie hat viel mit meiner Musikerfahrung in verschiedenen Traditionen und mit Begegnungen mit massgebenden Persönlichkeiten aus der Musikwelt zu tun. Nach 30 Jahren intensiver Konzert-Reisen um die ganze Welt, habe ich realisiert, dass es um 'Nehmen und Geben' geht, letztlich um „Aufnehmen, Verstehen und Annehmen“.

 Lehnen Sie sich entspannt zurück - und lassen Sie sich durch unsere Darbietungen ins unermessliche, weltumspannende Meer der Töne entführen. 

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Festival
„Tage für Musik der Welt“

in Zürich, April 2017

 

Theater STOK, Hirschengraben 42, 8001 Zürich
 
Konzerte: Dienstag 25. bis Sonntag 30. April
 
Beginn: 20.00 Uhr / Sonntag 14.00 Uhr und 17.00 Uhr
 
Reservation: THEATER STOK Tel. 044 271 20 64
oder This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it
Abendkasse und Bar: eine Stunde vor Beginn

 

 

Die Komponistin Jing Yang wurde bekannt als eine weltweit konzertierende Virtuosin an der Pipa. Sie gilt als die Botschafterin einer modernen asiatischen Musik schlechthin; sie wirkt als Dozentin, leitet Musik-Ensembles und kuratiert Festivals. Seit 2003 lebt und arbeitet sie in der Schweiz. Sie komponiert für europäische und asiatische Ensembles, Orchester und Gesang aber auch für gemischt besetzte Formationen. Die positiven Erfahrungen aus dieser Zusammenarbeit inspirieren sie, diese immer wieder zu erweitern und zu vertiefen. Sie sucht ständig nach dem besseren Verständnis der Welt durch und in der Musik.

Diese Festwoche wird mit Musik aus unterschiedlichsten Stilrichtungen und verschiedenen MusikerInnen im Zusammenspiel Neues schaffen. Durch gemeinsames Musizieren wird die Chance des «Noch-Nie-Dagewesenen» gegeben. Mit insgesamt sieben Konzerten wird die musikalische Tradition des Klassischen aus Asien und Europa in Verbindung gebracht mit der Volksmusik aus Ost und West, sowie mit neuen Kompositionen, Arrangements und einem Multimedia Live-Konzert. Innerhalb einer Woche machen die Konzertbesucher eine ungeahnte Vielfalt an musikalischen Erfahrungen, gleichzeitig bietet sich für die Zuschauer die Gelegenheit, das Erlebte untereinander auszutauschen. Das THEATER STOK hat keine erhöhte Bühne, die MusikerInnen präsentieren sich unmittelbar vor dem Publikum.

 
Jing Yang gibt vor jedem Konzert eine Kurz-Einführung in die unbekannten Instrumente und das Programm.

 

 

Dienstag 25. April

«Tales of Pipa»

Ein Live-Konzert mit Multimedia von und mit Jing Yang

2016BeijingConcert1a2016BeijingConcert1aSchwebende Bilder und Klänge verwandeln die konzertante Klangwelt der Pipa in ein multimedial-musikalisches und historisches Erlebnis. Jedes Stück, eingebettet in eine Projektion, führt das Publikum von antiken Szenen bis zu zeitgenössischen Kompositionen – eine wahrhaft magische Reise.

 

 

 

Mittwoch 26. April

«Young String Quartet»

Kammermusikabend mit dem Young String Quartet aus Zürich

streich trio kurz cc 00006Violine: Ronny Spiegel
Viola: Janka Szomor-Mekis
Cello: Florian Arnicans
Pipa: Jing Yang

Nach der erfolgreichen Weltpremière der «Streichtrios 0-1-2-3» komponiert von JingYang am Musikfestival Boswil im Sommer 2014, führten die Musiker des Streichtrios ihr musikalisches Abenteuer weiter. In diesem Konzert werden sie zusammen mit der Komponistin und Pipa-Solistin Jing Yang als Quartett auftreten. Im gemeinsamen Musizieren soll das «Noch-Nie-Dagewesene» erlebt werden können. Das «Young String Quartett» führt Musik in verschiedenen Stilen auf. Neue Musik verbunden mit traditioneller Musik aus dem fernen Osten, Westen und dem Balkan. Die Werke wurden eigens für die Musikfestwoche «Tage für Musik der Welt» von Jing Yang arrangiert und komponiert.

 

Donnerstag 27. April

«Pipa meets Cembalo»

Dialoge zwischen Christina Kunz und Jing Yang, zwischen Cembalo und Pipa und zwischen Virginal und Daruan.

cembaloTraditionelle, bekannte jedoch auch weniger populäre Werke europäischer Komponisten schaffen im Zusammenspiel von Pipa und Cembalo, Virginal und Daruan eine neue, zauberhafte, fast mystische Klangwelt. Selbst mit diesen wenig zu hörenden, eher unbekannten Instrumenten, können die Zuhörer die Musik durchaus als vertraut, reizend und frisch empfinden. Es werden Werke zu hören sein von alten anonymen englischen Komponisten und John Bull, Salomone Rossi, Mozart und Bach bis zu chinesischen Komponisten Peter Escher und Jing Yangs eigenen Arbeiten.

 

 

Freitag 28. April

«Riding the River Home»

Different Songs in same Swing – Hans Feigenwinter am Flügel und Jing Yang, Pipa

riverSeit dem Urknall, dem Anfang unserer Erde, fliesst der Fluss pausenlos. ‚Niemand steigt zweimal in den gleichen Fluss' – Der Fluss nährt uns und erzählt uns von der Vergangenheit, der unbekannten Zeit und führt uns über die Schwelle der Gegenwart in die Zukunft. Er begleitet die Entwicklung der Menschheit aus der Natur, aus der absoluten Abhängigkeit in die sukzessive Emanzipation von ihr zur heutigen detaillierten Arbeitsteilung und dem entsprechenden Lebensstil. Der Fluss verbindet auch unsere ursprünglichen Heimaten. In dieser sich ständig ändernden Weise sagt der Fluss unaufhörlich die Wahrheit. Niemand kann den Lauf der Zeit, die Veränderung im Raum stoppen.

Jing Yang und Hans Feigenwinter lassen ihre eigene Tradition einfliessen in den noch grösseren Strom einer gemeinsamen Musik.

 

 

Samstag 29. April

«Identity»

Kammermusikabend mit dem Young String Quartet aus Zürich

Programm:

 

1. A Shanxiner im Moutathal

2. Silk Bamboo Strings

3.  Black Horse

 

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4. String Trio 0-1-2-3

 

 

5. Nine Jade Chians

 

 

6. Through Balkan with Pipa

7. Totentanz

8. Identity

 

 

 

 Sonntag 30. April 14.00 Uhr

«Riding the River Home»

Der Fluss verbindet die Ursprünglichen Heimaten. Different Songs in same Swing

hans-fHans Feigenwinter am Flügel und Jing Yang, Pipa

 

 Different Songs in same Swing

 

 

 

Sonntag 30. April 17.00 Uhr

«Tales of Pipa»

Ein Live-Konzert mit Multimedia von und mit Jing Yang

 

The sound-world created by the pipa is transformed into a musical and historical experience. Each piece is accompanied by floating images and musical sound tracks to lead the listener through the development of pipa music, from the ancient tales to contemporary compositions.

The concert in Five parts (will be played continuously):
I.
Moonlight shimmer on Guan-Mountain
II.
On the Silk Road
III. Pearls falling onto the Jade Plate
IV. The global Era
V. Paradise - between heaven and earth, to live with nature
Coda: Der Mond ist aufgegangen

 

 

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Ausserdem gibt Jing Yang vor jedem Konzert eine Kurz-Einführung in die unbekannten Instrumente und das Programm.

 

 

Last Updated on Wednesday, 19 April 2017 12:23
 

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