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Berichte
Yang Jing und das New-Oriental Jazz Ensemble
杨静 Yang Jing mit Speziellen GastmusikerInnen: zwei Posaunen, zwei Gitarren, Saxophon, Flöte, Bass, Schlagzeug, zwei Stimmen und Pipa
Tea-Time-Konzerte im Kultur & Kongresshaus Aarau

Eindrücke vom Schlusskonzert am 11.5.2014

Hymne an die Mutter - Jazz-Ensemble überbrückt mit Yang Jing Sprachgrenzen

„Platz für Improvisation muss sein", sagt Yang Jing, Leiterin und kreativer Kopf des neu gegründeten New Oriental Jazz Ensemble. Die bekannte chinesische Musikerin und Komponistin schrieb sechs Stücke für das zehn-köpfige Ensemble und spielt an der Premiere selber Pipa – ein klassisches chinesisches Instrument. Unterstützt wird die Pipa-Virtuosin für dieses Konzert von zwei Posaunen, zwei Gitarren, Saxophon, Flöte, Bass, Schlagzeug und zwei Stimmen. Die Bandmitglieder entspringen einer jungen Generation von Jazz-Musikern. Die Kompositionen integrieren die Pipa in diese Jazz-Gruppe. „Es macht nicht nur Freude, gemeinsam zu spielen, sondern es ermöglicht der Pipa auch neue Spielweisen", sagt Yang Jing. „Gemeinsam erweitert auch die Jazz-Gruppe scheinbare musikalische Grenzen."
Die Musikstile Swing, Walzer, Ballade, Blues, New-Jazz und Boogie-Woogie mit chinesisch gesprochenen Texten lässt die Musikerherzen höher schlagen. Das Stück „Ma-ma" welches die Chinesin, die in Aarburg wohnt, zu einem Gedicht von Kurt Tucholsky komponierte, passt zum Muttertag am 11. Mai. Zwei Jazz-Sängerinnen singen und rezitieren den Text in sechs Sprachen. „Es kommt nicht auf den kulturellen oder politischen Hintergrund, nicht auf die Religion oder die Hautfarbe an", sagt Yang Jing, „wir alle sind Kinder einer Mutter. Das Wort „Ma-ma" versteht man in allen Sprachen – genauso ist es mit der Musik."

 
Drache und Ameise
杨静 Yang Jing (Musik) und Erica Hänssler (Text)
Tea-Time-Konzerte im Kultur & Kongresshaus Aarau

Eindrücke vom Konzert am 23.2.2014

Wo Drache und Ameise sich Gute Nacht sagen

Die Schauspielerin Erica Hänssler ist, wie die Musikerin Yang Jing, kaum zu fassen. Die beiden Künstlerinnen treten gemeinsam auf und zeigen etwas, das sowohl von tiefem Kulturverständnis wie auch von Humor geprägt ist. Das Projekt „Drache und Ameise" aus der Konzertreihe „Entlang der Neuen Seidenstrasse" verbindet Ost und West und sorgt für überraschende, amüsante und kluge Unterhaltung.

Erica Hänssler mischt Texte von Bertolt Brecht mit alten chinesischen Weisheiten, denn bei vielen seiner Arbeiten standen die alten Chinesen, insbesondere die Lehrgespräche des Konfuzius, Pate. Yang Jing untermalt die gesprochenen Worte mit neuen Kompositionen, die die Charaktere von Drache und Ameise verstärken. Das «Feuerdrache» benannte Stück vereint östliche und westliche Volksmusik, mischt westliche Harmonien mit der Sprache chinesischer Schlagzeuginstrumente. Die einzigartigen Farbtöne der Pipa erlauben sanfte Harmonien als auch harte Pecussionsgeräusche, hervorgerufen durch die Finger der Musikerin. Voller Humor tanzen aus den vier Saiten der lebhafte Feuerdrache und die sinnierende Ameise, der neben der Komposition „Ameisengedanken" auch ein eigener Ameisen-Blues gewidmet ist. Yang Jings Stück auf der Guquin, genannt „Ein Gespräch zwischen Konfuzius und Karl Marx", unterstreicht den philosophischen Gehalt der von Erica Hänssler präsentierten Texte und es wird ergänzt durch eine alte Weise „Ein Gespräch zwischen einem Fischer und einem Brennholzsammler", die uns die Gedanken der alten Meister näher bringt.

Yang Jing spielt eines der ältesten Werke des Pipa-Solorepertoires – „Shimian maifu" („Der grosse Hinterhalt"). Dieses Stück stellt klangmalerisch auf einem einzelnen Instrument eine berühmte Episode aus den Kriegen zu Beginn der Han-Dynastie (206 v. Chr.) dar.
Mit Worten und Musik eröffnen die Solistinnen auch einen neuen Zugang zu Ameise und Drache in ihrem unterschiedlichen kulturellen Verständnis: Der Drache gilt als universelles Symbol kaltblütiger Vitalität. Er steht in Verbindung mit Reichtum und Macht. Die chinesischen Kaiser haben von sich behauptet, Söhne des Drachen zu sein, um so die unbeschränkte Macht für sich zu beanspruchen. In „Ameise und Drache" steht der Drache für die in Ost und West immer raffgierigeren Methoden, um zu materiellem Erfolg zu kommen. Die Ameise steht in der Schweiz für Fleiss und soziale Ordnung. In China steht sie für Tugend und Vaterlandsliebe. Sie kann aber auch die ruhelosen Bewohner in den immer grösser werdenden Städten symbolisieren.
An diesem aussergewöhnlichen Konzertabend öffnen Musik und die Fabelwesen den Weg zu Hintergründigem, wo jedem Scherz der Ernst zur Seite steht, jeder Melodie die Gegenmelodie.

 
Yang Jing Solokonzert
Tea-Time-Konzerte im Kultur & Kongresshaus Aarau

Eindrücke vom Solokonzert am 26.4.2014

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Der Drache tanzt ohne Grenzen

Das Solo-Konzert von Yang Jing war der Höhepunkt ihrer Konzertreihe „Entlang der neuen Seidenstrasse". In Aarau brillierte die chinesische Pipa-Virtuosin mit ihrem riesigen Repertoire an Tönen und Melodien. Das Publikum war begeistert.

Was für ein Instrument! Kaum zu glauben, dass die Pipa nur vier Saiten hat. Der grosse Bereich an Tönen, unterschiedlichste musikalische Sprachen, Lautstärken und Stimmungen werden durch die Finger von Yang Jing an ihrer Pipa – einer chinesischen Laute – hervorgebracht. Unter der Linie eines transparenten Obertones singt die Melodie der gezupften Saiten mit Vibrato; Arpeggi begleiten die Melodie aus Tremoli – es erklingen Rhythmen und Töne eines ganzen Perkussions-Ensembles.

Was für eine Musikerin! Präzise Spieltechniken in höchster Perfektion, grosse Sensibilität, wie auch volle Leidenschaft – Yang Jing verkörpert die Musik, die sie spielt. Die Chinesin, die in Aarburg lebt, bringt ihre tiefgründigen Gedanken auf die Bühne, verwandelt sie in Musik und trägt sie mit Humor vor. Da überrascht es nicht, dass der japanische Komponist Miki Minoru einmal sagte: „Sie ist nicht nur genial, sie sie ist ein Wunder! Ein musikalischer Schatz Asiens!" Geliebt und gelobt wird die multitalentierte Komponistin und Solistin Yang Jing von den Musikkritikern aus aller Welt.

Was für eine Musik! Wind über dem Wüstensand, Wasser tropft auf Frühlingsblumen, Gefühle offenbaren sich aus den Geheimnissen der tausend Jahre alten Pipa-Musik. Geysire sprechen über die Wahrheit des Herzens unserer Erde. Der Drache tanzt ohne menschliche Grenzen!

Was für ein Konzert! An ihrem Solokonzert am Samstag im Kultur&Kongresshaus in Aarau spielte Yang Jing ihre Kompositionen „Enthüllung", „Neun Jadeketten", „Geysir", „Tanz Entlang der Alten Seidenstrasse", „Feuer-Drache" – jede hat einen individuellen, lebendigen Charakter. Yang Jing selbst tanzte entlang der Seidenstrasse. Das zweistündige Konzert war, kaum begonnen, schon wieder vorbei.

Corinne Rufli

 
Laute im Garten
杨静 Yang Jing (Pipa) und Christy Doran (E-Gitarre)
Tea-Time-Konzerte im Kultur & Kongresshaus Aarau

Eindrücke vom Konzert am 1.12.2013

 

Was passiert, wenn ein Meister der E-Gitarre und eine Meisterin des chinesischen Lauten-Instruments Pipa zusammentreffen? Es gibt ein Feuerwerk an Poesie und Virtuosität. Der bekannte Schweizer Jazz-Gitarrist Christy Doran und die Pipa-Virtuosin Yang Jing suchen gemeinsam die Harmonie dieser sehr unterschiedlichen Instrumente und verfolgen eine Balance zwischen elektronischen und akustischen Instrumenten.


Im Zentrum des Konzerts, das im Rahmen der Reihe „Entlang der Neuen Seidenstrasse" gespielt wird, steht das uralte Ideal eines Lebens im Einklang mit der Natur. Das Duo Yang und Doran kreist musikalisch um dieses Ideal – viele Stücke sind inspiriert von der Idee des Gartens vor unserem inneren und äusseren Auge. „Laute im Garten" nennt sich das Programm und die Lieder heissen „Birnenblüten", Shadow of Roses" oder „The other side of Fence". Yang Jing liess sich durch ihren eigenen Garten im aargauischen Aarburg inspirieren.
Nach fünf Jahren der Zusammenarbeit veröffentlichten Christy Doran und Yang Jing 2013 die gemeinsame CD: „No. 9". Christy Doran kennt man als Jazz-Gitarristen seiner Gruppe New Bag. Yang Jing wurde von Musikkritikern schon als „Jimi Hendrix auf der Pipa" bezeichnet. Zusammen sorgen sie für eine überraschende Klangwelt bei der die Töne der beiden Instrumente mal verschmelzen und mal zeigen, dass sie aus unterschiedlichen Welten stammen.

 

 


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