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Tage für Musik zwischen den Welten

Theater Stok Zürich, 18.-23. September 2018

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Spielplan

Dienstag, 18. September 2018

19.00 Uhr: Auftakt «West-östliche Begegnungen» 对话: 東西相遇
Einführung ins Konzert mit

Heute Peter Achten  Peter Achten, 阿赫腾先生langjähriger Chinakorrespondent SRF Radio und Fernsehen

stephan rothlin  Dr. Stephan Rothlin, 罗世范博士 SJ, Director Macau Ricci Institut, Prof. Wirtschaftsethik in China
           
                  YANG Jing 楊 靜 音乐家(作曲,琵琶) Komponistin, Pipa-Solistin

Rolf Probala 2018 s  Moderation: Rolf Probala 普罗巴喇 先生, Ethnologe, Journalist
Details zur Einführung

bild 18 22 kleinKonzert:  «With Love From Europe And Asia» 音乐会: «无需理由的喜悦»  - 東西弦樂協奏
- East and West Strings, Yang Jing und Belenus Quartett

Yang Jing (Pipa), Seraina Pfenninger (Violine), Anne Battegay (Violine), Esther Fritzsche (Bratsche), Jonas Vischi (Cello)
Details zum Konzert

 

Mittwoch, 19. September 2018

19.30 Uhr: Auftakt «West-östliche Begegnungen» 对话: 東西相遇
Einführung ins Konzert mit
mareileflitsch  Prof. Dr. Mareile Flitsch 傅玛瑞博士, Ethnologin und Sinologin, Direktorin Völkerkundemuseum Universität Zürich
                    杨静 YANG Jing, Komponistin, Pipa-Solistin
Moderation: Rolf Probala, Ethnologe, Journalist
Details zur Einführung

bild 19 kleinKonzert: «Im Blütengarten – sozusagen grundlos vergnügt»
音乐会: «无需理由的喜悦» - «在花园»
  mit Yang Jing (Pipa, Guzheng), Viviane Hasler (Gesang), Jan-Filip Tupa (Cello)
Details zum Konzert

 

Donnerstag, 20. September 2018

19.30 Uhr: Auftakt «West-östliche Begegnungen» 对话: 東西相遇
Einführung ins Konzert mit
Daniel Schnyder, Komponist, Saxophonist
Yang Jing, Komponistin, Pipa-Solistin
Moderation: Rolf Probala, Ethnologe, Journalist
Details zur Einführung

bild 20 kleinKonzert : «Ballade für Dich und Mich» 音乐会 - «無詞歌»
mit dem UNI Trio

Yang Jing (Pipa), Raetus Flisch (Bass), Daniel Schnyder (Saxofon)
Details zum Konzert

 

Freitag, 21. September 2018

19.30 Uhr: Auftakt «West-östliche Begegnungen» 对话: 東西相遇
Einführung ins Konzert mit
Annette Freitag's picture  Annette Freitag  SRF Journalistin
   Pierre Favre, Jazz-Schlagzeuger und Perkussionist
   Yang Jing, Komponistin, Pipa-Solistin
Moderation: Rolf Probala, Ethnologe, Journalist
Details zur Einführung

bild 21 kleinKonzert : «Moments» 音乐会 - «深秋对话» «无需理由的喜悦»
 mit Yang Jing 楊靜 (Pipa) und Pierre Favre 樊歐 (Perkussion)
Details zum Konzert

 

Samstag, 22. September 2018

bild 18 22 klein20.00 Uhr: «With Love From Europe And Asia» 音乐会: «无需理由的喜悦» - 東西弦樂協奏
Konzert East and West Strings, Yang Jing und Belenus Quartett

Yang Jing (Pipa), Seraina Pfenninger (Violine), Anne Battegay (Violine), Esther Fritzsche (Bratsche), Jonas Vischi (Cello)
Details zum Konzert

 

Sonntag, 23. September 2018

16.30 Uhr Auftakt  «Nature in East and West»
Einführung ins Konzert mit
Dominique Dreyer s  Dominique Dreyer 周 鐸勉 先生, Gelehrter und Musiker
mit tiefer Kenntnis und Verständnis der chinesischen und westlichen Kultur,
ehemaliger Schweizer Botschafter in China
Details zur Einführung

bild 23 kleinKonzert : «Jade Flute in Spring Night» 音乐会: «春夜聞笛»
 mit dem Poet Trio

Yang Jing (Pipa), Günter Wehinger (Flöte), Peter Doppelfeld (Rezitate)
Details zum Konzert

 

Eintritt: Fr. 35.- (ermässigt Fr. 28.-)
Festivalpass für 6 Konzerte: Fr. 150.-

Tickets:
Tel 044 271 20 64
E-Mail: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
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Das Gedicht «Sozusagen grundlos vergnügt» von Mascha Kaléko(1907 – 1975), wird in allen Konzerten in verschiedenen Stilrichtungen und mit unterschiedlicher Instrumentalisierung umgesetzt.

«Sozusagen grundlos vergnügt»

Ich freu mich, dass am Himmel Wolken ziehen
Und dass es regnet, hagelt friert und schneit.
Ich freu mich auch zur grünen Jahreszeit,
Wenn Heckenrosen und Holunder blühen.
- Dass Amseln flöten und dass Immen summen,
Mücken stechen und dass Brummer brummen.
Dass rote Luftballons ins Blaue steigen.
Dass Spatzen schwatzen. Und dass Fische schweigen.

Ich freu mich, dass der Mond am Himmel Wolken steht
Und dass die Sonne täglich neu aufgeht.
Dass Herbst dem Sommer folgt und Lenz dem Winter
Gefällt mir wohl. Da steckt ein Sinn dahinter.
Wenn auch die Neunmalklugen ihn nicht sehn.
Man kann nicht alles mit dem Kopf verstehn.
Ich freue mich, das ist des Lebens Sinn.
Ich freue mich vor allem, dass ich bin.

In mir ist alles aufgeräumt und heiter:
Die Diele blitzt. Das Feuer ist geschürt.
An solchen Tagen erklettert man die Leiter,
Die von der Erde in den Himmel führt.
Da kann der Mensch, wie es ihm vorgeschrieben,
- Weil er sich selber liebt - den nächsten lieben.
Ich freue mich, dass ich mich an das Schöne
Und an das Wunder niemals ganz gewöhne.
Dass alles so erstaunlich bleibt, und neu.
Ich freue mich, dass ich……Dass ich mich freu.

(von Mascha Kaléko)

«无需理由的喜悦» 玛莎 科勒蔻  (1907 – 1975)

我心喜悦, 天空中云在移动, 
时而雨落, 时而冰雹,又雪花飘飘

我心喜悦, 在绿色的季节,连连的玫瑰和接骨草花香,
黑鹂鸟鸣唱,蜜蜂哼哼
蚊子叮咬,飞虫嗡嗡。
红色的气球升入蓝色的天空
麻雀儿喋喋不休,鱼儿沉默无声

我心喜悦, 云月相依,太阳每天重新升起。
秋天跟随着夏,过后又是春冬
让我感到欣喜。
在这背后的意义,无论有多么聪明的脑瓜,还是无法理解全部。

我心喜悦,这正是生命的意义。
我心喜悦,我就是我。

我的内心清析而又开朗:
厅堂明亮,炉火点旺,
在这样的日子里, 简直可以登梯直通天上。

人呀,如同福音里所言:
爱自己, 爱他人如己!

我心喜悦,我从来没有对这美丽和神奇习以为常
所有的一切都是如此惊人的循环,
而又如此新鲜。
我心喜悦,我……为自己的欣喜而喜悦。

(翻譯:楊靜,楊樂坤 Übersetzung: YANG Jing, Lydia YANG)

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Auftakt «West-östliche Begegnungen» am 18. September

Einführung um 19.00 Uhr mit:

Peter ACHTEN
lernte das Journalisten-Handwerk als Lokaljournalist in Basel. Er war zehn Jahre lang Moderator und Produzent der Tagesschau des Schweizer Fernsehens. Als Auslandkorrespondent arbeitete er für Radio, Zeitungen und Fernsehen in Lateinamerika, den USA und Asien (Peking, Hanoi, Hong Kong). Heute lebt Peter Achten in Asien und der Schweiz und arbeitet für in- und ausländische Medien.

Stephan ROTHLIN
ist ein Schweizer Wirtschaftsethiker, Jesuit und Dozent für Wirtschaftsethik an der UIBE (Universität für Aussenwirtschaft und Handel) in Peking und an der Sankt-Josephs-Universität in Macau. Dort leitet er auch das Macau Ricci Instituts. Als Wirtschaftsethiker ist Stephan Rothlin sowohl in Forschung und Lehre wie auch in der Beratung tätig.

YANG Jing
ist eine Komponistin, renommierter Pipa-Virtuose in klassischen, modernen, Jazz- und Improvisationsmusikstilen, sowie Leiterin von Musikgruppen und Kuratorin für Musikfestivals. Sie bringt mit ihren umfangreichen Auftritten in Asien, Europa, Nordamerika, Afrika und dem Nahen Osten eine Mischung aus verschiedenen Musikstilen und Kulturen auf die Bühne. Mit der Kombination ihrer Liebe zur alten Tradition der Musik und einem innovativen Entdeckergeist baut YANG Jing auf ein riesiges Amalgam der Musikgeschichte, sowohl von asiatischen wie auch westlichen Traditionen und überschreitet damit die Erfahrung musikalischer Grenzen.

Moderation: Rolf PROBALA
war von 2000 bis 2006 Kommunikationschef der ETH Zürich und leitete die Abteilung Corporate Communications der Hochschule. Zuvor arbeitete er während über zwanzig Jahren in der Medienbranche. Von 1978 bis 1999 wirkte er als Redaktor, Reporter, Moderator und Teamleiter bei Schweizer Radio DRS und beim Schweizer Fernsehen DRS. Bei SF DRS leitet er von 1994 bis 1999 die Redaktion der Tagesschau und moderierte die Sendung Sternstunde. Rolf Probala hat an der Universität Zürich Ethnologie und Wirtschaftsgeschichte studiert und mit einem Lizenziat zu den Auswirkungen der Landreform auf ein Dorf in Osten des Irans abgeschlossen. Seit 2007 arbeitet er als selbständiger Videoproduzent, Leiter von Kommunikationsprojekten mit Schwerpunkt Wissenschaftsvermittlung sowie als Journalist und Moderator.

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Auftakt «West-östliche Begegnungen» am 19. September

Einführung um 19.30 Uhr mit:

Mareile FLITSCH
Prof. Dr. Mareile Flitsch ist Ethnologin und Sinologin. Sie leitet als Direktorin das Völkerkundemuseum der Universität Zürich. Ihre Forschungsbereiche umfassen materielle Kultur, Kulinaristik, Populararchitektur, Praktisches Wissen, Wissensgeschichte, Wissenschaftsgeschichte, Mündliche Überlieferungen, Oralität und Literalität. Forschungsregionen Ostasien: China, Japan, Korea, Mongolei.

YANG Jing
ist eine Komponistin, renommierter Pipa-Virtuose in klassischen, modernen, Jazz- und Improvisationsmusikstilen, sowie Leiterin von Musikgruppen und Kuratorin für Musikfestivals. Sie bringt mit ihren umfangreichen Auftritten in Asien, Europa, Nordamerika, Afrika und dem Nahen Osten eine Mischung aus verschiedenen Musikstilen und Kulturen auf die Bühne. Mit der Kombination ihrer Liebe zur alten Tradition der Musik und einem innovativen Entdeckergeist baut YANG Jing auf ein riesiges Amalgam der Musikgeschichte, sowohl von asiatischen wie auch westlichen Traditionen und überschreitet damit die Erfahrung musikalischer Grenzen.

Moderation: Rolf PROBALA
war von 2000 bis 2006 Kommunikationschef der ETH Zürich und leitete die Abteilung Corporate Communications der Hochschule. Zuvor arbeitete er während über zwanzig Jahren in der Medienbranche. Von 1978 bis 1999 wirkte er als Redaktor, Reporter, Moderator und Teamleiter bei Schweizer Radio DRS und beim Schweizer Fernsehen DRS. Bei SF DRS leitet er von 1994 bis 1999 die Redaktion der Tagesschau und moderierte die Sendung Sternstunde. Rolf Probala hat an der Universität Zürich Ethnologie und Wirtschaftsgeschichte studiert und mit einem Lizenziat zu den Auswirkungen der Landreform auf ein Dorf in Osten des Irans abgeschlossen. Seit 2007 arbeitet er als selbständiger Videoproduzent, Leiter von Kommunikationsprojekten mit Schwerpunkt Wissenschaftsvermittlung sowie als Journalist und Moderator.

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Auftakt «West-östliche Begegnungen» am 20. September

Einführung um 19.30 Uhr mit:

Daniel SCHNYDER
ist ein Schweizer Jazz-Saxophonist (Tenor, Sopran), Flötist und Komponist des Jazz und der klassischen Musik. Er lebt seit vielen Jahren in New York City. Schnyder ist sowohl im Jazz als auch in klassischer Musik aktiv und überschreitet bewusst die Grenzen der sonst meist streng getrennten Musikwelten, auch zur populären Musik und Weltmusik. Nach eigenen Worten benutzt er dabei Jazz-Ensembles auch als Testlabor, um seine Kompositionen zu verbessern (auch durch improvisatorisch eingebrachte Ideen oder Konzepte anderer Musiker).

YANG Jing
ist eine Komponistin, renommierter Pipa-Virtuose in klassischen, modernen, Jazz- und Improvisationsmusikstilen, sowie Leiterin von Musikgruppen und Kuratorin für Musikfestivals. Sie bringt mit ihren umfangreichen Auftritten in Asien, Europa, Nordamerika, Afrika und dem Nahen Osten eine Mischung aus verschiedenen Musikstilen und Kulturen auf die Bühne. Mit der Kombination ihrer Liebe zur alten Tradition der Musik und einem innovativen Entdeckergeist baut YANG Jing auf ein riesiges Amalgam der Musikgeschichte, sowohl von asiatischen wie auch westlichen Traditionen und überschreitet damit die Erfahrung musikalischer Grenzen.

Moderation: Rolf PROBALA
war von 2000 bis 2006 Kommunikationschef der ETH Zürich und leitete die Abteilung Corporate Communications der Hochschule. Zuvor arbeitete er während über zwanzig Jahren in der Medienbranche. Von 1978 bis 1999 wirkte er als Redaktor, Reporter, Moderator und Teamleiter bei Schweizer Radio DRS und beim Schweizer Fernsehen DRS. Bei SF DRS leitet er von 1994 bis 1999 die Redaktion der Tagesschau und moderierte die Sendung Sternstunde. Rolf Probala hat an der Universität Zürich Ethnologie und Wirtschaftsgeschichte studiert und mit einem Lizenziat zu den Auswirkungen der Landreform auf ein Dorf in Osten des Irans abgeschlossen. Seit 2007 arbeitet er als selbständiger Videoproduzent, Leiter von Kommunikationsprojekten mit Schwerpunkt Wissenschaftsvermittlung sowie als Journalist und Moderator.

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Auftakt «West-östliche Begegnungen» am 21. September

Einführung um 19.30 Uhr mit:

Annette Freitag
war nach dem Studium bei verschiedenen Zeitungen journalistisch tätig (Schweizer Illustrierte, Neue Presse, Sonntags-Journal, Blick), anschliessend beim Fernsehen, vor allem bei der Tagesschau, aber auch bei 10vor10, Sternstunde, Kulturzeit. Themenschwerpunkt: Kultur.

Pierre FAVRE
ist ein Schweizer Jazz-Schlagzeuger und Perkussionist. In den 1960er Jahren war Favre als Schlagzeuger im Orchester von Max Greger sowie als Techniker für Paiste in der Entwicklung obertöniger Cymbals tätig und entwickelte eine neue melodiöse Konzeption der Perkussion. Rund um das konventionelle Jazz-Schlagzeug veränderte sich daher sein Instrument.Seit etwa 1976 tritt Favre auch in Solokonzerten auf, bündelt sein Spiel andererseits aber mit anderen Schlagzeugern in größeren Perkussions-Ensembles

YANG Jing
ist eine Komponistin, renommierter Pipa-Virtuose in klassischen, modernen, Jazz- und Improvisationsmusikstilen, sowie Leiterin von Musikgruppen und Kuratorin für Musikfestivals. Sie bringt mit ihren umfangreichen Auftritten in Asien, Europa, Nordamerika, Afrika und dem Nahen Osten eine Mischung aus verschiedenen Musikstilen und Kulturen auf die Bühne. Mit der Kombination ihrer Liebe zur alten Tradition der Musik und einem innovativen Entdeckergeist baut YANG Jing auf ein riesiges Amalgam der Musikgeschichte, sowohl von asiatischen wie auch westlichen Traditionen und überschreitet damit die Erfahrung musikalischer Grenzen.

Moderation: Rolf PROBALA
war von 2000 bis 2006 Kommunikationschef der ETH Zürich und leitete die Abteilung Corporate Communications der Hochschule. Zuvor arbeitete er während über zwanzig Jahren in der Medienbranche. Von 1978 bis 1999 wirkte er als Redaktor, Reporter, Moderator und Teamleiter bei Schweizer Radio DRS und beim Schweizer Fernsehen DRS. Bei SF DRS leitet er von 1994 bis 1999 die Redaktion der Tagesschau und moderierte die Sendung Sternstunde. Rolf Probala hat an der Universität Zürich Ethnologie und Wirtschaftsgeschichte studiert und mit einem Lizenziat zu den Auswirkungen der Landreform auf ein Dorf in Osten des Irans abgeschlossen. Seit 2007 arbeitet er als selbständiger Videoproduzent, Leiter von Kommunikationsprojekten mit Schwerpunkt Wissenschaftsvermittlung sowie als Journalist und Moderator.

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Auftakt «West-östliche Begegnungen» am 23. September

Einführung um 16.30 Uhr mit:

Dominique DREYER
ist Schweizer Diplomat. Tätig in China (1974-1978, 1984 - 1988, 1995 - 1999). Schweizer Botschafter in China (1999 - 2004) und in Indien (2004 – 2008). Er ist Gelehrter und Musiker mit tiefer Kenntnis und Verständnis der chinesischen und westlichen Kultur.

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«With Love From Europe And Asia» - Konzert East and West Strings, Yang Jing und Belenus Quartett

bild 18 22West strings, the fundamental part in western orchestra have a long and rich traditions. Pipa, the Chinese string instrument has appeared in various combinations in different musical styles since old time. The similarity as well as the differences are obvious. But the most challenging tasks for composition are the hidden differences and similarities. It is so fascinating to detect how the two instruments match. It is just like in a love story: to encounter is always exciting, but a happy married life requires to be worked out through efforts. This is also true for joint classical East and West Strings Music, as it has not a long history. But the experiences of our last year's festival has encouraged us to continue this discovery journey and to share our freshly discovered musical joy with you – our audiences. Your feedbacks and inputs are very welcome.

As the theme of this year's Festival: Sozusagen grundlos vergnügt 無需理由的喜悅 a piece for such a East and West Strings group from Yang Jing will be premiered. In concert also works by Daniel Schnyder and Eskender Bekmambetov. (Printed detailed program list will be provided in the evening.)

Belenus Quartett

«Das Belenus Quartett ist eines der vielversprechendsten jungen Streichquartette. Die aufregende Vitalität, das intensive und konzentrierte Zusammenspiel, der sensible Nuancenreichtum sowie die brillant-kraftvolle Virtuosität sind atemberaubend!» Stephan Goerner.

Belenus ist der keltische Gott der Künste und seit der Gründung 2004 der Namensgeber des Belenus Quartetts, das seit 2014 in seiner heutigen Besetzung spielt. Das Belenus Quartett konzertierte bisher vor allem in der Schweiz, in Deutschland, aber auch in verschiedenen Ländern Europas auf Tourneen. Sein Repertoire reicht von den frühen Haydn-Quartetten bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen. Das Quartett ist auch renommiert für aussergewöhnliche Crossover-Projekte und das Zusammenwirken mit weitereren Musikern. So ist es 2016 am berühmten St. Moritz Jazzfestival mit einem «Tribute to Billie Holiday» zusammen mit dem angesehenen Schweizer Komponisten und Saxofonisten Daniel Schnyder mit grosser Resonanz aufgetreten.

Ein weiterer künstlerischer Höhepunkt des Quartetts war die Einstudierung und Aufführung des Schubert Quintetts an der Musikhochschule Mainz mit dem renommierten Cellisten Valentin Erben (Alban Berg Quartett). CD Aufnahmen des Belenus Quartetts zeigen die musikalische Brillanz und Vielfalt – darunter aufgenommene Werke von Haydn, Bartok und Schubert, sowie das vierte Streichquartett von Daniel Schnyder. Erst kürzlich erschien unter dem Label DG Scene eine Aufnahme mit Klarinettenquintetten von Heinrich Baermann, einstudiert mit Rita Karin Meier, Soloklarinettistin des Opernhaus Zürichs (Philharmonia Zürich).

Künstlerische Impulse erhält das Quartett zurzeit von Rainer Schmidt (Hagen Quartett) sowie Claudius Herrmann (Gringolts Quartett). Meisterkurse besuchte das Quartett ausserdem bei Walter Levin (LaSalle Quartett), Oliver Wille (Kuss Quartett), Natalia Prishepenko (Artemis Quartett), Eberhard Feltz (Musikhochschule Hanns Eisler Berlin) und Valentin Erben (Alban Berg Quartett). 2008-2012 wurde das Quartett von Stephan Goerner (Carmina Quartett) betreut. Von 2009-2014 absolvierte das Quartett ausserdem ein Kammermusikstudium bei Isabel Charisius (Alban Berg Quartett) an der Musikhochschule Luzern.

www.belenusquartett.ch

 

YANG Jing

Komposition, Pipa, Guqin und Guzheng

Die chinesisch-schweizerische Solistin und Komponistin ist eine herausragende Musikerin, die ihren Weg selbstbewusst geht und dabei Grenzen verschiebt. Zwölf Jahre lang war Yang Jing Pipa-Solistin am Chinesischen Nationalorchester für traditionelle Musik. Technisch kann ihr kaum jemand das Wasser reichen. Aber Yang Jing begnügte sich nicht mit diesem Ruhm. Nachdem sie Kompositionen geschrieben hatte, die in China preisgekrönt wurden und wovon eine im Jahr 2004 ins Repertoire des nationalen Pipa-Wettbewerbes aufgenommen wurde, zog es sie bereits weiter. Zuerst nach Japan, wo sie bei Minoru Miki Komposition studierte.

1998 brachte Yang Jing ihre Solo-Karriere erstmals auf die Musikbühnen der Welt: Im Barbican Centre in London. Auf Konzerttourneen durch Europa, die USA und Asien trat sie in der Carnegie Hall in New York, dem Barbican Centre in London, der Suntory Hall in Tokyo, der Jerusalem Concert Hall in Israel und im Goldenen Saal in Wien auf.

Seit Yang Jing im Jahr 2003 ihren Lebensmittelpunkt in die Schweiz verlegt hat, befreit sie sich zunehmend von den teilweise starren Konventionen der traditionellen chinesischen Musik und verbindet ihre musikalischen Wurzeln zunehmend mit neuen europäischen Einflüssen. Daraus sind beeindruckende Kooperationen mit bekannten Musikern entstanden. So z.B. mit dem legendären amerikanischen Jazz-Schlagzeuger Max Roach, dem Schweizer Jazzdrummer der ersten Stunde und weltweit geachteten Pionier des Soloschlagzeugs Pierre Favre oder dem mit diversen Preisen ausgestattete in Luzern tätige Organist Wolfgang Sieber.

www.yangjingmusic.com

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«Im Blütengarten – sozusagen grundlos vergnügt»

bild 19Pronunciations of Languages have a strong impact on musical scales as well as musical characters. Clearly pronounced words link directly to the heart of people who understand the meaning.

In our program: «Im Blütengarten» «在花园» we present a concert that speaks in different languages in two ways: The words of the songs are in English, Italien, Chinese, German and Swiss-German, and the music patterns are based in different traditions and times. Works by: C. Monteverdi, Barbara Strozzi, Henry Purcell, György Ligeti, W.A. Mozart, Giulio Caccini, Yang Jing and Swiss Folk Songs. Played by Viviane Hasler, Voice; Jan-Filip Tupa, Cello; Yang Jing, Pipa & Guzheng

2018 Festival theme: Sozusagen grundlos vergnügt 無需理由的喜悅 music for Soprano, Pipa and Cello will be premiered. (Printed detailed program list will be provided in the evening.)

Jan-Filip ŤUPA

Cello

Jan-Filip Ťupa liebt zeitgenössische Musik und mehr noch das Cellospiel.

Bei aller naturwissenschaftlicher Vernarrtheit und seiner Faszination für Explosivstoffe ist er Cellist und nicht Chemiker geworden. Entscheidende Prägung erhielt er einerseits während seines Violoncellostudiums bei Raphael Wallfisch an der Guildhall School of Music & Drama in London, andererseits als Stipendiat der Kunststiftung NRW in der Lucerne Festival Academy und der Ensemble-Modern-Akademie 2006/07. Seither tüftelt und forscht er mit Vorliebe an mikrotonalen Phänomenen oder kruden Temporelationen. Zu heftigen Reaktionen kommt es dabei immer noch: auf dem Podium dank seines leidenschaftlichen, allen Kalkulationen widerstrebenden Herzens. Sein liebstes Repertoire sind dabei die Solokonzerte der zweiten 20. Jahrhunderthälfte, allen voran jenes von Bernd Alois Zimmermann, dessen Einspielung mit dem RSO Stuttgart unter Bernhard Kontarsky 2017 veröffentlicht wurde. Jan-Filip Ťupa ist der Cellist von Praesenz und ensemble proton bern, als Gast spielt er gerne und regelmässig mit Ensemble Modern oder dem spanischen Kollektiv Smash. Der freie Jazz hat seine Leidenschaft geweckt, und als Kurator verwirklicht er seine Vision des Querhörens über Stil, Notations- und Genregrenzen hinweg.

www.janfiliptupa.com

 

Viviane HASLER

Gesang

Viviane Hasler wuchs in Nussbaumen bei Baden auf und wohnt in Luzern. Sie studierte Gesang an der Klassikabteilung der Musikhochschule Luzern bei Prof. Liliane Zürcher. Meisterkurse bei Gerd Türk und Margreet Honig sowie Unterricht in Sprechtechnik und szenischer Arbeit ergänzten ihre Ausbildung.

Neben dem Studium konnte sie bereits Erfahrungen als Konzertsängerin sammeln, z.B. als Solistin mit dem Mozartensemble Luzern, dem Vokalensemble Bacchanto und diversen ad-hoc-Formationen sowie in Engagements in szenischen Bereich (u.a. Badener Freilichttheater und Verenaspiel Bad Zurzach). Ihr besonderes Interesse galt seit je der Entwicklung und Umsetzung eigener Projekte, bei welchen sie sowohl in der Konzeption und Programmation / Regie als auch als Darstellerin auf der Bühne mitwirkte. Während dem Masterstudium begann sich Viviane Hasler vermehrt auch für Jazz- und Popgesang zu interessieren und bildete sich in dieser Richtung weiter.

Ein Schwerpunkt ihrer Tätigkeit liegt im Bereich der zeitgenössischen klassischen Musik. So war sie bereits zweimal beim Lucerne Festival zu Gast: Beim Portraitkonzert über die israelische Komponistin Chaya Czernowin (2013, KKL) und mit Stücken für Flöte und Stimme von Kate Soper und Günter Bialas (2015, Loungekonzert Bourbaki). Im Frühjahr 2014 wirkte sie mit an der Uraufführung von «Fels im Sand der Zeit» des Schweizer Komponisten Samuel Langmeier. Viviane Hasler war Teilnehmerin der Impuls Akademie für Neue Musik in Graz (Februar 2015 und 2017). Sie ist Mitgründerin des Ensembles Lunaire, welches schwerpunktmässig Neue Musik in die Programmauswahl einbezieht.

Weiter ist Viviane Hasler Mitglied des Dornbusch Quintetts und arbeitet an einem Lied-Duoprogramm mit der Pianistin Maren Gamper. Sie bildet sich zur Zeit bei der niederländischen Sopranistin Renate Arends weiter.

 

YANG Jing

Komposition, Pipa, Guqin und Guzheng

Die chinesisch-schweizerische Solistin und Komponistin ist eine herausragende Musikerin, die ihren Weg selbstbewusst geht und dabei Grenzen verschiebt. Zwölf Jahre lang war Yang Jing Pipa-Solistin am Chinesischen Nationalorchester für traditionelle Musik. Technisch kann ihr kaum jemand das Wasser reichen. Aber Yang Jing begnügte sich nicht mit diesem Ruhm. Nachdem sie Kompositionen geschrieben hatte, die in China preisgekrönt wurden und wovon eine im Jahr 2004 ins Repertoire des nationalen Pipa-Wettbewerbes aufgenommen wurde, zog es sie bereits weiter. Zuerst nach Japan, wo sie bei Minoru Miki Komposition studierte.

1998 brachte Yang Jing ihre Solo-Karriere erstmals auf die Musikbühnen der Welt: Im Barbican Centre in London. Auf Konzerttourneen durch Europa, die USA und Asien trat sie in der Carnegie Hall in New York, dem Barbican Centre in London, der Suntory Hall in Tokyo, der Jerusalem Concert Hall in Israel und im Goldenen Saal in Wien auf.

Seit Yang Jing im Jahr 2003 ihren Lebensmittelpunkt in die Schweiz verlegt hat, befreit sie sich zunehmend von den teilweise starren Konventionen der traditionellen chinesischen Musik und verbindet ihre musikalischen Wurzeln zunehmend mit neuen europäischen Einflüssen. Daraus sind beeindruckende Kooperationen mit bekannten Musikern entstanden. So z.B. mit dem legendären amerikanischen Jazz-Schlagzeuger Max Roach, dem Schweizer Jazzdrummer der ersten Stunde und weltweit geachteten Pionier des Soloschlagzeugs Pierre Favre oder dem mit diversen Preisen ausgestattete in Luzern tätige Organist Wolfgang Sieber.

www.yangjingmusic.com

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