«Ballade für Dich und Mich», Konzert mit dem UNI Trio

bild 20From this instrumental setting and the names of musicians one already have the feeling about something 'Jazz' like music. And you might feel like Mascha Kaléko in her poem: 'Sozusagen grundlos vergnügt'

«Ich freu mich, dass am Himmel Wolken ziehen
Und dass es regnet, hagelt friert und schneit….»

Similar to the weather, life is not perfectly predictable. There is always room for surprise. This is also true for Jazz related music. And if three musicians based in Jazz and other musical tradition play together, you cannot get away without surprises. The saxofonist Daniel Schnyder is a Swiss composer living in New York, he has composed many works for different ensembles, classical orchestras, operas and for pipa. The Jazz bass player Rätus Flisch has composed many for bands. Yang Jing has composed for different formates in different musical styles which have been performed world wide. These three musicians are going to play and improvise music from jazz tunes and own compositions, Musik without words. «Ballade für Dich und Mich» 無詞歌.

 

Daniel SCHNYDER

Saxophon und Flöte

Daniel Schnyder ist als Komponist wie auch als Saxophonist und Flötist sowohl dem Jazz- als auch dem Klassik-Publikum bestens bekannt. Er wurde 1961 in Zürich geboren und lebt seit 1992 in New York, von wo aus er seine vielfältigen und weltweiten Aktivitäten koordiniert. Schnyders Musik ist in den Bereichen Neue Musik, klassische Musik (Kammermusik und symphonische Konzertmusik), Alte Musik, ethnische Musik, «Crossover», Jazz, Big Band, Oper, Oratorium, Ballett und Latin Music angesiedelt. Nebst seiner Kompositionstätigkeit konzertiert er regelmässig als Solist, Kammermusiker und Jazzimprovisator. Schnyder hat zahlreiche Werke in den Bereichen Kammermusik, Jazz und Orchestermusik komponiert.

Seine Musik ist eine Musik der Integration, der Verbindung zwischen klassischer Musik und Jazz im weitesten Sinne, eine Verbindung europäischer Musik mit aussereuropäischen Musikwelten. Das Hauptanliegen von Daniel Schnyders Kunst ist es denn auch, die aussereuropäische Musik als Ausdruck und Phänomen unserer multikulturellen Realität in den Konzertrahmen einzubringen. Entsprechend realisiert Schnyder viele Projekte, in welchen afrikanische, chinesische, türkische und arabische Musiker mit klassischen Symphonieorchestern und Jazzmusikern zusammenarbeiten.

Daniel Schnyders klassische Werke wurden von zahlreichen Orchestern gespielt, u. a. vom Winterthurer Stadtorchester, dem Atlanta Symphony Orchestra oder dem Zürcher Tonhalle-Orchester. Er wirkte zudem als Solist, Komponist und Produzent in verschiedenen Musiksendungen für das Schweizer Fernsehen DRS mit Schwergewicht Neue Musik und Jazz mit.

Daniel Schnyder gewann den 1. Preis im International Trumpet Guild Composition Contest und bekam u. a. Auszeichnungen für seine Werke für Holzbläser und Streicher von der International Flute Association, der International Clarinet Association, Meet the Composer und Pro Helvetia. Die CD-Produktion «Absolution» mit Kristjan Jaervi und dem Absolute Ensemble, in der Daniel Schnyder als Komponist und Produzent mitwirkte, erhielt eine «Grammy»-Nomination 2001/2002. Daniel Schnyder ist Träger des Conrad-Ferdinand-Meyer-Preises und des Zolliker Kunstpreises.

www.danielschnyder.com

 

Raetus FLISCH

Bass

Studien mit dem rumänischen Meisterbassisten Yoan Goilav (Kontrabass und Instrumentalpädagogik, Konservatorium Winterthur), Bruce Gertz (Kontrabass), Oscar Stagnaro (Elektrobass Berklee College of Music, Boston/USA), Jerry Bergonzi, Hal Crook (Advanced Jazzimprovisation, Boston/USA), Classic Rep. Masterclass mit Jean-Marc Rollez (Paris) und Stefano Scodanibbio (Pollenza).

Diplome: Swiss Jazz School, Bern, Berklee College of Music, Boston/USA, Abraham Laboriel Stipendiat, Professional Music Stipendiat (USA).

Professor an der Musikhochschule Zürich HMT, Jazz und Pop

Radio- & TV-Aufnahmen in den USA, Deutschland, Oesterreich, West Afrika, Griechenland und der Schweiz sowie zahlreiche CD’s mit verschiedensten Musikern und Sängern.

www.flischnews.ch

 

YANG Jing

Komposition, Pipa, Guqin und Guzheng

Die chinesisch-schweizerische Solistin und Komponistin ist eine herausragende Musikerin, die ihren Weg selbstbewusst geht und dabei Grenzen verschiebt. Zwölf Jahre lang war Yang Jing Pipa-Solistin am Chinesischen Nationalorchester für traditionelle Musik. Technisch kann ihr kaum jemand das Wasser reichen. Aber Yang Jing begnügte sich nicht mit diesem Ruhm. Nachdem sie Kompositionen geschrieben hatte, die in China preisgekrönt wurden und wovon eine im Jahr 2004 ins Repertoire des nationalen Pipa-Wettbewerbes aufgenommen wurde, zog es sie bereits weiter. Zuerst nach Japan, wo sie bei Minoru Miki Komposition studierte.

1998 brachte Yang Jing ihre Solo-Karriere erstmals auf die Musikbühnen der Welt: Im Barbican Centre in London. Auf Konzerttourneen durch Europa, die USA und Asien trat sie in der Carnegie Hall in New York, dem Barbican Centre in London, der Suntory Hall in Tokyo, der Jerusalem Concert Hall in Israel und im Goldenen Saal in Wien auf.

Seit Yang Jing im Jahr 2003 ihren Lebensmittelpunkt in die Schweiz verlegt hat, befreit sie sich zunehmend von den teilweise starren Konventionen der traditionellen chinesischen Musik und verbindet ihre musikalischen Wurzeln zunehmend mit neuen europäischen Einflüssen. Daraus sind beeindruckende Kooperationen mit bekannten Musikern entstanden. So z.B. mit dem legendären amerikanischen Jazz-Schlagzeuger Max Roach, dem Schweizer Jazzdrummer der ersten Stunde und weltweit geachteten Pionier des Soloschlagzeugs Pierre Favre oder dem mit diversen Preisen ausgestattete in Luzern tätige Organist Wolfgang Sieber.

www.yangjingmusic.com

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